Speedweek 2016 – 8h FIM Endurance World Chamhpionship

 

Den 8 Stunden von Oschersleben kamen durch die Neuordnung des Rennkalenders der FIM Endurance World Chamhpionship eine besondere Bedeutung zu. Es war der letzte Lauf der Saison 2016, denn die neue Saison 2016/17 beginnt im September mit dem Bol d'Or in Le Castellet. In der grossen Klasse EWC hatten noch mehr als ein halbes Dutzend Teams Aussichten auf den Titel. YART nutzte dies um sich auf Fahrerseite mit dem MotoGP-Fahrer Bradley Smith zu verstärken. Der Rest der Titelaspiranten vertraute auf die bewährten Besetzungen. In der Stocksport-Klasse ging das deutsche Team Voelpker NRT48 by Schubert-Motors als Tabellenführer in die letzte Runde. Dahinter lauerte  Team 3ART YAM'AVENUE auf seine Chance. Die ganze Woche herrschte  eine brütende Hitze über dem Kurs in der Börde.

Im Training gab es schon ordentlich Kleinholz. Rainer Bäcker vom Team Frostbeulen Racing, Dominic Vincon von Voelpker NRT und YART-Pilot Bradley Smith verletzten sich im Training so schwer, das sie nicht am Rennen teilnehmen konnten.

Die Poleposition für das Rennen sichert sich YART, in der kleinen Klasse Voelpker NRT48.

Im Rennen selbst setzte sich direkt YART an sie Spitze und diktierte fortan das Tempo. Dahinter sortierten sich die üblichen Verdächtigen ein – Yamaha GMT94, SERT Suzuki, SRC Kawasaki, Penz13 und das Honda Werksteam.

SRC Kawasaki hatte in Oschersleben mal wieder einen gebrauchten Tag erwischt. Nachdem man im letzten Jahr nach einer Stunde einpacken musste, hielt die Kawa diesmal nur 5 Runden – Pleuelschaden, Feierabend. Oschersleben und SRC, das scheint keine freundschaftliche Beziehung mehr zu werden. Für die Titelanwärter von Voelpker NRT begann das Rennen desaströs. Bereits in der Einführungsrunde bemerkte man technische Probleme und das Motorrad musste getauscht werden. Das wiederum führte zu einer Stop-And-Go Strafe und dann war die Konkurrenz schon ein Stück entschwunden. Nach 2 Stunden und 20 Minuten war dann endgültig Schluss, als die BMW in der Ölspur, die die Ducati von Frostbeulen Racing nach einem kapitalen Motorschaden gelegt hatte,  ausrutschte und irreparabel in der Box ankam.

YART sah lange wie  der sichere Sieger aus, doch nach 5 Stunden und 30 Minuten begannen die ersten technischen Probleme. Man wah zwar noch in Schlagdistanz zur Spitze, doch 30 Minuten vor Rennende stellte Broc Parkes die Yamaha endgültig ab. Yamaha GMT 94 erbte die Spitze, gefolgt von Suzuki SERT, dahinter BMW Motor France.

Die Yamaha von GMT94 verteidigte die Spitze bis ins Ziel vor der Suzuki von SERT, aber in der Weltmeisterschaft  hatte die Werks-Suzuki das bessere Ende für sich und der zweite Platz reichte um sich mit  einem winzigen Pünktchen Vorsrung den Titel vor GMT94 zu sichern. Heimlich still und leise sicherte sich die BMW von Penz13 den letzten Platz auf dem EWC-Podest. In der Stocksport –Klasse hatte 3Art Yam’Avenue nach dem Ausfall von Voelpker keine Konkurrenz mehr und fuhr dem Rennsieg und dem Gesamtsieg in der Meisterschaft entspannt entgegen.

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